Jetzt aber ein paar Bilder von der Natur:
Nachdem wir uns einige Stunden an der Küste aufgehalten haben, sind wir gegen Mittag nach Kalbarri rein gefahren. Dort gab es einen recht großen, lagunenartigen Meeresausläufer direkt durch die Stadt. Den Rest des Tages haben wir hauptsächlich zum am Strand liegen und Technikgeräte aufladen benutzt.
Essen konnten wir übrigens leider nicht zubereiten, da wir so schlau waren, unseren Gaskocher irgendwo zu vergessen. Der erste größere Fail unsererseits, der in diesem Eintrag zur Sprache kommen wird.
Ausblick auf Kalbarri
Die Nacht haben wir ein paar Kilometer außerhalb von Kalbarri auf einem Rastplatz am Highway verbracht. Die zweite bittere Aktion hatten wir dann am Morgen, als wir unsere schöne Wireless-Box auf dem Dach des Vans haben stehen lassen. Funktioniert noch, das mit der Garantie dürfte sich allerdings erledigt haben..
Dann haben wir uns die tägliche Pelikanfütterung in Kalbarri angesehen.
Kalbarri war allerdings der nördlichste Punkt den wir bereist haben. Nach der Pelikanfütterung ging es für uns also zurück richtung Geraldton. Da wir aber mehr Lust auf Natur als auf Stadt hatten, sind wir nachmittags ein wenig landeinwärts gefahren. Die dritte dumme Aktion hat übrigens Jensen gebracht, als er beim Fahren einen Kippenstummel nach hinten ins Auto, an Stelle von aus dem Fenster geworfen hat. Hätte uns beinahe unsere Luftmatratze gekostet.
Auf dem Weg zurück haben wir uns noch den Pink Lake angesehen. Ein relativ großer See, der einfach mal pink ist. Im Reiseführer stand, dass die Färbung auf Algen zurückzuführen sei. Die Tatsache, dass da jedoch überall Schilder von BASF rumstanden, hat uns an der Geschichte jedoch leicht zweifeln lassen..
Achja, und einen recht netten Strand haben wir auch noch gefunden:
Salz.
Wir hatten von einem recht coolen Campingplatz in schöner Natur gehört, der pro Fahrzeug nur 5$ kostet. Und das hat sich mal mega gelohnt!
Das Wasser in dem Fluss war unfassbar angenehm warm, die Atmosphäre auf dem Gelände entspannt und der Preis nicht mal der Rede wert. Also haben wir uns entschieden, noch eine Nacht länger in Ellendale Pool zu bleiben. Diese Entscheidung hat sich als absolut gut herausgestellt. Das lag nicht nur an den Gegebenheiten des Platzes, sondern auch daran, dass wir Heike und Mona, zwei andere deutsche Backpacker kennengelernt haben. Zusammen hatten wir ne ziemlich coole Zeit. Haben uns abends das ein oder andere Gläschen Wein genehmigt und vor allem Erfahrungen mit Australien ausgetauscht. Da die Beiden auch Perth als nächstes größeres Ziel hatten, haben wir uns dazu entschieden einfach zusammen ein paar Tage zu reisen.
Am nächsten Tag haben wir für 3$ pro Person richtig leckere Stakes gebraten und natürlich noch mehr Wein getrunken.
Da wir bereits mehr oder weniger alles auf der Strecke gesehen hatten, haben wir unsere Pläne einfach an die von Mona und Heike angepasst. Und dabei auch noch ein paar neue Strände und Orte entdeckt. War alles in allem auf jeden Fall eine top Aktion.
Sonnenuntergang in Dongara
Bevor wir dann heute mittag (Sonntag) endgültig wieder nach Upper Swan aufgebrochen sind haben wir natürlich standesgemäß ein paar Bilder mit unseren Autos gemacht. Man entschuldige die müden Gesichter, aber wir waren nunmal recht verkatert.
Wir haben heute lediglich noch einmal eine kleine Pause in Hangover Bay gemacht, aber das kannten wir da ja auch schon.. Da Heike und Mona Perth noch nicht kennen, haben wir ihnen angeboten sich die erste Nacht einfach mit bei uns auf das Arbeitsgelände zu stellen. Haben vorhin lecker Nudeln gekocht und jetzt sitzen wir noch nett beisammen und gucken uns die Bilder des Trips an. Morgen geht es dann nach Perth rein. Mal sehen wie es weiter geht, wir freuen uns auf jeden Fall schon auf Silvester. Werden uns vermutlich für eine Nacht in einem Hostel niederlassen. Aber das erfahrt ihr dann ja alle sowieso im Nachhinein!
Wir sind nach einer Woche Roadtrip jetzt doch ein wenig müde, deshalb geht es jetzt wohl auch recht bald in die Federn. Wir hoffen, dass ihr die Weihnachtszeit alle gut überstanden habt und wünschen euch - falls wir uns vorher nicht mehr melden - einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Jensen, Robin, Bodo (und Heike und Mona)

















































