Aufgrund des günstigen Preises und einiger cooler Leute, die wir im Hostel in Port Adelaide kennengelernt haben, sind wir dann doch noch einige Zeit länger da geblieben, als wir eigentlich gedacht hätten. Unsere Tage haben wir hauptsächlich damit verbracht, Pool zu spielen und bei Dominos Pizza zu essen. Die bayrische Schande in der Champions League haben wir uns auch noch angetan. Irgendwann haben wir uns dann aber doch noch auf unseren Arsch gesetzt, das Auto aufgeräumt, repariert und unseren Weg gen Melbourne gestartet.
Bevor wir jedoch zur Hauptattraktion der Strecke gekommen sind, haben wir noch einen eintägigen Zwischenstopp im Grampians National Park gemacht. Ein Umweg, der sich gelohnt hat, das war uns spätestens nach fünf Minuten im Park bewusst. Bevor wir allerdings angekommen sind, haben wir uns allerdings noch in einem Thrift Shop für die kalten Temperaturen ausgestattet. Man sagte uns, dass in den Grampians auch gut mal Schnee fallen könnte die nächsten Tage. Also haben wir uns ein paar $4-Pullover gekauft.
Schnee haben wir dann aber glücklicherweise doch nicht miterlebt.
Am ersten Punkt, den wir uns in den Grampians angesehen haben, wartete auch gleich schon die erste kleinere Überraschung auf uns. Besonders ich fands ziemlich geil. Wie oft hat man es schon, dass ein ausgesprochen Fotogenes Reh gut fünf Meter vor einem steht und im Hintergrund auch noch ein kleiner Wasserfall rumlungert. Hier das Bild:
Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, quer durch den Park zu fahren (ziemlich aufregende Gebirgsstrecke) und hier und da mal für ein paar Stündchen rumzuwandern. Leider war der schönste Wasserfall des Parks, aufgrund eines Waldbrandes vor einigen Monaten, gesperrt (was uns dann doch nicht gehindert hat..). Hier die Bilder:
Wandertrip Nummer 1 durch einen recht nett anzuschauenden Canyon:
Aussichtspunkt:
Wie schon angedeutet haben wir uns nicht davon beirren lassen, dass dieser eine, größere Wasserfall gesperrt war. Dazu sah er auf den Bildern in den Prospekten einfach zu schmiese aus. Yolo.
Das war es jetzt auch eigentlich schon aus den Grampians. Die Nacht haben wir noch da in der Nähe verbracht, aber dann ging es am nächsten Tag weiter richtung Süden und Great Ocean Road nach Portland. Nach ein paar Stunden deutscher Musikkultur mit K.I.Z im Auto und einem verdammt geilen Zwischenstopp bei KFC (Familienmenü für 20$), sind wir dann jedoch gegen Abend in Portland angekommen, wo unser erster Aldi hier in Australien auf uns gewartet hat. Richtig geil, wie zu hause :D
Genuss pur.
Als wir am nächsten morgen die Great Ocean Road starteten, hatten wir hauptsächlich zwei Ziele. Zum einen nicht nass zu werden, da es immer mal richtig ätzend geregnet hat. Und zum Anderen einen Koala zu sehen, weil die lässig sind. Das mit dem nicht nass werden ging für Robin allerdings schon direkt am ersten Stopp am Strand im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose, weil die Wellen doch nicht so einfach einzuschätzen waren wie angenommen. Mit den Koalas lief es zunächst auch nicht wirklich gut. Überall Eukalyptuswälder, aber so sehr wie wir auch geguckt haben - nichts.
Jetzt jedoch erstmal ein paar Bilder der Highlights von der Great Ocean Road:
Die Zwölf Apostel:
Die Hauptlektion des Tages war, dass mann wenn man einen Koala sehen will, nicht nach einem Koala suchen muss. Wenn einer in der Nähe ist, dann ist der Pulk von gefühlt hundert Asiaten mit Kameras auch nicht weit. Und so kamen wir recht unverhofft auch zu unserem Koala-Erlebnis.
Die Menschenmasse um das arme Tier ist auf dem Bild glücklicherweise nicht zu sehen. Konnte einem schon echt leid tun das Viech. Aber es sollte sich herausstellen, dass wir noch mehr Glück haben sollten. Und so sind wir eine gute halbe Stunde später auch noch zu einem ungestörteren Moment mit einigen Tieren gekommen.
Am Abend haben wir uns noch den Sonnenuntergang am Meer angesehen:
Für die Nacht haben wir uns dann auf einem kleineren Campingplatz nieder gelassen. Am nächsten morgen haben wir dann gleich noch ein paar Koalas in den Bäumen auf dem Platz entdeckt. Die sind in der Gegend da unten tatsächlich in jedem zweiten Baum. Des weiteren sind direkt vor unserem Auto noch ein paar Kookaburras rumgeflogen. Verrückte Vögel, haben aber durchaus auch was.
Für den nächsten Tag war dann auch schon Melbourne unser Tagesziel. Vorher haben wir uns noch in einem Regenwald ein wenig die Natur angesehen. Da gab es auch einen recht netten Wasserfall:
Da das Wetter über die ganze Zeit eigentlich nicht so berauschend war, waren wir dann auch recht froh, gegen Nachmittag in Melbourne angekommen zu sein. Wir waren zwei Tage in einem Hostel, haben dann aber in ein größeres gewechselt, weil hier ein paar Engländer sind, die wir kennengelernt haben. Haben eine ziemlich coole Zeit gerade. Waren ein paar mal aus, gehen die Tage noch ins Casino und dann gehts aber wohl im Laufe der nächsten Woche auch weiter nach Sydney.
Quelle: Google Maps
In diesem Sinne, Jensen und Robin.




























